Sonntag, 20. September 2009

Zweiter Kochtipp

Spaghetti war'n der erste Streich und der zweite folgt zugleich: Pizzabrötchen! Dieses sehr einfache, schnelle und zugleich leckere Rezept wurde gestern ausprobiert und für idiotensicher befunden.

Zutaten:
  • fünf weiße Brötchen ("Weckle")
  • 100g Kochschinken
  • 100g Salami
  • 100g Mais (aus der Dose)
  • 100g Pilze (aus der Dose)
  • 100g Sahne
  • 100g geriebener Käse
  • Salz, Pfeffer, Oregano
Zubereitung:
Die Zubereitung ist denkbar einfach, genauso einfach wie das Merken der Zutatenmengen. ;) Einfach Kochschinken und Salami in möglichst kleine und gleichmäßige Stücke/Würfel schneiden. Ab in eine Schüssel damit, zusammen mit dem Mais, den Pilzen und dem Käse. Am besten schon mal schön vermischen, bevor anschließend die Sahne hinzugegeben wird. Das alles auch wieder ordentlich vermengen und mit Salz, Pfeffer und Oregano abschmecken.

Backofen auf 180° vorheizen (in meinem Fall war es ein Mini-Backofen ohne Umluft, der nicht vorgeheizt werden muss) und währenddessen die Bröchen halbieren und mit der Masse "belegen". Je nach "Dicke" des Belags variiert natürlich die Anzahl der Brötchenhälften, die bestrichen werden können.

Die Pizzabrötchen in den Backofen auf mittlere Schiene geben (am besten auf ein Backblech mit Backpapier) und 4-5min (immer mal wieder kontrollieren) backen lassen.

Tipp:
Die Pizzamasse kann selbstverständlich dem Geschmack entsprechend variiert werden. Man könnte z.B. Zwiebeln hinzugeben oder etwas ersetzen durch Paprika o.ä.! Auch das Verhältnis der einzelnen Zutaten zueinander kann nach Belieben abgeändert werden. Außerdem kann man als Käsefan noch auf jedes Brötchen ein wenig Käse zum Überbacken zusätzlich auftragen - die Verwendung von Mozzarellascheiben wäre hier sicherlich eine Überlegung wert.

Bewertung:
4 von 6 Schmackofatze

Einfach und schnell zuzubereiten (eig. nur 5min Schnippelarbeit, wenn überhaupt) und v.a. in großen Mengen zeitunaufwändig und ohne große Umstände in der Durchführung. Zwar ein sehr simples Gericht, aber dafür individuell anpassbar. :)

Neue Blogkategorie

Jawoll, ich hab mich entschieden, eine neue Blog-Kategorie einzuführen: die Kochtipps für Kochanfänger und Schnellkocher. Dabei möchte ich persönliche Kocherfahrungen und -tipps weitergeben. Anfangen möchte ich direkt mit einem kleinen Spaghettirezept.

Zutaten:
  • 300 - 400g Köttbullar (kleine Hackfleischbällchen, erhältlich z.B. bei Lidl)
  • 500g Spaghetti
  • ein bis zwei Zwiebeln
  • 200g gewürfelter Rohschinken
  • ein Schuss Öl zum Anbraten
  • zwei Gläser Arrabiata-Spaghettisauce, alternativ entsprechend selbstgemachte Tomatensauce nach Geschmack
Zubereitung:
Die Nudeln entsprechend der Anweisungen zubereiten. Währenddessen die Zwiebel(n) in Würfel schneiden und Öl in einem Topf erhitzen. Die Zwiebelwürfel zusammen mit den Schinkenwürfeln anbraten und anschließend die Tomatensauce hinzugeben, ordentlich alles miteinander vermischen und erhitzen. Desweiteren in einer Pfanne bei mittlerer Hitze die Köttbullar anbraten. Wenn alles fertig ist, die kompletten Spaghetti am besten mit der Soße vermischen, ansonsten portionsweise anrichten. Die Köttbullar am besten separat warmhalten und nach eigenem Gusto die Anzahl pro Teller wählen. ;)

Bewertung:
3 von 6 Schmackofatze
Im Prinzip ein normales Spaghettirezept, welchem durch die Köttbullar noch ne kleine fleischige Note verpasst wird. Die Arrabiata wird durch die Schinken- und Zwiebelwürfel nochmal zusätzlich aufgepeppt.

Samstag, 15. August 2009

Altaaaaaaaaaaaaaa.....

....warum erfahr ICH eigentlich immer als letzter, wenn mal wieder irgendein F*CKING Feiertag ist?? Und warum ausschließlich dann, wenn ich gerade vorm Aldi steh und einkaufen will??? Und warum gilt der dämliche Feiertag Mariä Himmelfahrt grad in BAYERN, sodass man ihn als eingefleischter WÜRTTEMBERGER natürlich absolut vernachlässigt???? Ganz zu schweigen davon, dass heute SAMSTAG ist und ich deshalb nicht mal MORGEN einkaufen gehn kann...

Ich könnt kotzen... -.-

Freitag, 14. August 2009

The End of the young Alcoholic

Natürlich ist er nicht gestorben... Wobei er dann sicherlich perfekter Kandidat für den Darwin Award gewesen wäre. Auf jeden Fall hat mir Lisa nun erzählt, was sonst noch so geschah, wobei es doch nicht ganz so spektakulär war wie erwartet (keine Geiselnahme, wilde Ballereien, romantische Liebesszene zwischen Beamten und dem Alki... schade!). Allerdings bekam ich von meinem Lieblingsmathe- und physiklehrer (den ich nie in Mathe oder Physik hatte) nach der Erzählung folgendes Statement:

und DAS soll UNspektakulär sein? spektakulärer gehts ja wohl kaum...PRANGER, SCHAFOTT, öffentlich ausgezogen!!! [...] also ich weiß ja net, was du noch brauchst (außer nem guten psychiater...), aber wenn das (Zitat:) "voll unspektakulär" sein soll, dann weiß ich nichts mehr zuzufügen... *baff*


Aufgrund dieser Ansage werde ich nun doch das Ende hier bloggen!

Ritterlicher Mut und dämonische Gesänge

##Rückblende##
Nach einem kurzen Intermezzo im schönen Schloss Erding begaben sich die junge, hübsche Prinzessin Lisa und der ehrenvolle Ritter Michael gen Aufhausen, damit der Ritter in glänzender Rüstung seinen Gaul rechtzeitig vor Ankunft der Drachen erreichen konnte. Auf dem Weg zum Pferdestall begab es sich aber, dass ein junger Wandergesell von bösen Dämonen heimgesucht wurde, die dafür sorgten, dass er der menschlichen Sprache nicht mehr mächtig und auch nicht mehr Herr seiner Sinne war. Der tapfere Ritter zögerte natürlich keinen Moment und zog sein Zauberschwert, um die Inquisitoren des Staates Bayerns zu berufen, sich des Jünglings anzunehmen. Der tapfere Ritter machte sich nach Vollendung seiner guten Tat alleine auf den Weg zu den Gäulen, auf die er dann 10-15min warten musste, weil sie ja erst um 00.44h abritten!

##Sprung zurück in die Gegenwart##
Es war nun wohl so, dass die Beamten auf ihrem blauen Ross... Streifenwagen über Funk bei der Leitstelle die Telefonnummer der Eltern erfragten und dann bei diesen anriefen. Die Mutter muss sich nachts um halb 1 sicherlich tierisch gefreut haben, ihren alkoholisierten Sohn abholen zu müssen. *muahaha*

Während die Beamten, der junge Michael (also der andere) und die nicht ganz so junge Lisa (also nicht ganz so jung wie der Michael... also der andere) auf die Mutter warteten, lallte der Kollege wohl noch ziemlichen Mist und lehnte sich, um nicht umzufallen, an Lisa an. Als Dank für diese aufopferungsvolle Bereitschaft als Lehne gab er extra für sie ein Kunststück zum Besten, bei dem der Mageninhalt sich rückwärts... naja, ihr wisst schon! Mit diesem Geschenk vor den Füßen wusste Lisa auf jeden Fall "Einen schöneren Tagesabschluss kann man sich kaum wünschen!".

Von Audis und der Masche der Polizisten

Irgendwann kam dann auch endlich die Mutter des Jungen, sagte aber nicht viel zu ihm. Zitat Lisa: "Wenn Blicke töten könnten..." Die Mutter kam in nem ordentlichen Audi... Das Auto der Wahl, wenn man seinen Sohn, der wie ne Fontäne reiert, nach Hause fahren muss*.

* = Tipp von Ingo: Malerplane auslegen - das hält den teuersten Audi trocken. Alternativ große blaue Müllsäcke - das hat den Vorteil, dass man sie später noch auf den Audi kleben kann (sind nach der Fahrt ja evtl. sogar selbstklebend :D) und der Audi dann als Polizeiauto durchgeht.

Nachdem der Junge ordnungsgemäß in den Kofferraum gepackt wurde (ich geh einfach mal davon aus), warf die Mutter Lisa noch ein flüchtiges Danke zu (immerhin) und zog von dannen. Die Polizisten nahmen anschließend noch die Personalien Lisas auf... Interessanterweise hatte sich für meine Personalien kein Aas interessiert. Ich glaub also, dass die Beamten solche Situationen einfach nutzen, um an die Adresse/Tel.-Nr. argloser Mädels zu kommen. Uniformen machen zwar schon sexy, aber warum nicht noch paar Nummern extra abstauben? Ich hätte doch zur Polizei gehn sollen und nicht zur Feuerwehr, ich durfte noch nie Personalien aufnehmen. :(

Ok, dass die Beamten weder mich wirklich wahrnahmen noch sich bei Lisa bedankten mag den Grund haben, dass sie, weil sie für so nen Pipi-Einsatz rumgurken mussten, vielleicht angepisst waren (haha... Pipi-Einsatz --> angepisst! Got it?). Naja, lieber angepisst als angekotzt *zu Lisa schiel* Aber wie heißt's so schön? "Hätteste mal was Anständiges gelernt, Junge!"

Und die Moral von der Geschicht': Lass dich nie auf böse Dämonen in flüssiger Form ein - die Inquisition wird es dir verübeln!

Donnerstag, 13. August 2009

Lang ist's her...

...dass ich zuletzt gebloggt habe. Zugegeben - es ist nicht soooo viel Spannendes passiert und mir war auch nicht gerade danach, wegen jedem kleinen, popligen Vorfall einen neuen Post zu erstellen...

Aber jetzt gibt's wieder was zu erzählen!!! Um ein wenig Spannung aufzubauen, nebenstehend mal ein Screenshot meiner Anruferliste von letzter Nacht - klar erkennbar, dass ich gestern bei der Polizei-Notrufzentrale angerufen habe und kurz danach von eben dieser wieder zurückgerufen wurde. ;) Wie es dazu kam? Naja, erst einmal möchte ich generell vom gestrigen Tag erzählen.

Ich hab mich mit Lisa, einer supertollen Freundin aus Erding (mit dem Zug von hier aus ca. 1h Fahrt), getroffen, nachdem sie vor einigen Monaten nach München kam, um wiederum mich zu besuchen. In der S-Bahn musste ich feststellen, dass die Bahn an Endstationen lustige Durchsagen im Zug hat, die ich noch nie gehört habe:

Nächster Halt: Eeeeerding. Sehr verehrte Fahrgäste, dies ist die Endstation, bitte alle aussteigen. Wir bedanken uns, dass Sie mit der S-Bahn München gefahren sind."
Fand ich nett und lustig, v.a. wie lasziv das "Eeeerding" von der Dame ausgesprochen wurde.


In Erding...

Gegen 17 Uhr kam ich dann in Erding an (Lisa musste bis 16h arbeiten, deshalb ging's nicht früher) und nach der Begrüßung führte sie mich ein wenig durch Erding, wo wir auch auf der Suche nach einem Lokal zum Speisen waren, da wir beide den ganzen Tag noch nichts gefuttert hatten. Das fanden wir letztendlich auch bei guter bayerischer Küche. Für uns beide gab es dann ein "Schwabenpfandl" (so viel zum Thema bayerisch :D), was allerdings sehr gut war (natürlich... schwäbisch eben). Dabei überreichte ich Lisa auch gleich mein "Gastgeschenk", nämlich eine Flasche Württemberger Weines vom Eisele. Da sie aber meinte, alleine Wein zu trinken sei doof, zauberte ich aus meinem Rucksack auch noch ne Packung Traubensaft, um später zumindest den Schein zu wahren, wir würden mit dem gleichen Getränk anstoßen! :D

Nach dem Schmausen gingen wir dann noch ein wenig durch die Fußgängerzone und begaben uns nach ner Weile dann Richtung ihr Zuhause (auch mindestens nochmal 20 bis 25min Fußweg), wobei ich ihre Schule sehen konnte (meine war schöner :p) und den Erdinger Park durchquerte. Schon ein schöner Flecken...

Bei ihr daheim

Als wir dann gegen 20 Uhr bei ihr ankamen, spielten wir erst mal ein bisschen Wii (ist ja mal echt endgeil... dass die Steuerung so bewegungsempfindlich ist hätte ich ECHT nicht gedacht - aber ich wurde ja schon bei meinem iPhone damals überrascht!), bei dem sich schnell zeigte, wer bei Mario Kart den Hammer in der Hose hat... nämlich sie! -.- Allerdings muss man sagen, dass ich das letzte Spiel, bevor wir um 20.15h dann auf Pro7 schalteten, um Grey's Anatomy zu verfolgen, gewonnen habe *muahaha*.

Vor, während und nach GA haben wir natürlich gelabert ohne Ende über Gott und die Welt (eher über die Welt, über Gott und den Glauben haben wir beim Essen philosophiert :D). Später dann sind wir nochmal ne Runde nach draußen und ums Viereck spaziert, weil man so tolles Wetter momentan ja ausnutzen muss und es ein schön lauter... äh, lauer und angenehmer Abend war (und ich hab mich doch richtig entschieden, ein Hemd über mein T-Shirt zu ziehen *muahahaha*).

Wii ist toll, Sport ist doof, Eis ist toll

Wieder bei ihr zurück spielten wir noch ne Runde Wii-Sports, wo ich... hm... naja... sagen wir einfach, dass das Spiel wohl doch mehr mit realem Sport zu tun hat als man denkt, wenn man das Ergebnis betrachtet (obwohl sie schon beim 3. Glas Wein war und ich erst beim 2. Glas Traubensaft). *schnell weiter im Text* Danach gab's dann erst mal ne Schüssel leckeres Vanille-Eis mit Schokostreuseln, nachdem sie mir am Tag zuvor vor die Nase hielt, dass sie grad ebensolches essen würde und ich doof dasaß und mein Tiefkühlfach genauso leer war wie mein restlicher Kühlschrank... da fällt mir ein, ich sollte endlich mal einkaufen... hm... nach dem Blog... vielleicht...

Wie auch immer, es war mittlerweile gegen 23.30h und sie machte sich das erste Mal Gedanken darüber, dass der Fußweg zum Bahnhof ziemlich blöd ist, da er fast komplett unbeleuchtet ist (insg. 2,3km, davon das meiste zwischen Feldern und Äckern entlang)... und sie allein im Dunkeln Angst bekommt. Somit war die ursprüngliche Idee, dass sie mich zum Bf nach Aufhausen führt und von da an wieder alleine zurück geht natürlich nicht gerade optimal und für einen Gentleman wie mich *hust* natürlich ausgeschlossen. Auch die Option, erst am nächsten Tag zu fahren und bei Lisa zu übernachten stellte sich als unpraktikabel heraus: keine Wechselklamotten (ok, vernachlässigbar! :D), keine Kontaktlinsenlösung/-behälter (und wer weiß schon die genaue Konzentration der Kochsalzlösung auswendig?) und kein Kuscheltier. :(

Da wir ja allerdings noch genug Zeit hatten (mein Zug - der letzte - fuhr um 0.44h bereits ab), habe ich eine nicht ganz unumständliche Lösung vorgeschlagen, für die wir uns dann auch entschieden: sie zeigt mir den Weg, ich bringe sie wieder nach Hause und dann lauf ich den Weg nochmal alleine zurück. *g*

Auf dem Weg nach Aufhausen

Wir begaben uns also auf den Weg Richtung Aufhausen (von A nach C):

Größere Kartenansicht

Dank des Meteorstroms der Perseiden, um mal ein bisschen mit (gerade angelesenem) Astronomiewissen zu protzen, sahen wir gestern Abend auch einige Sternschnuppen (it's good to be in Southern Germany - nur dort war der Himmel laut Wetterexperten klar genug, um sie sehen zu können!). Lisa ging jedes mal ab wie ein Zäpfchen, wenn sie eine weitere sah. Der Wein? Wer weiß.... Immerhin schien dieser superlecker gewesen zu sein - wir Schwaben können eben doch alläs außa Hochdoitsch!

Von LEDs, Alkohol und röchelnden Hunden

Und nun zur spannenden Klimax der Geschichte (jaha, ich hab aus 14 *hüstel* Jahren Schule doch noch was mitgenommen). Bei obiger Karte sieht man ja den Punkt B mitten auf dem Weg von Pretzen (Wohngebiet von Erding) nach Aufhausen (auch'n Stadtteil Erdings). "Hinter" diesem Punkt, also auf der Straße südlich davon, sahen wir schon aus der Ferne ein helles Leuchten, das mich an das einer LED-Taschenlampe erinnerte. Lisa, deren Nerven durch die Dunkelheit schon ziemlich strapaziert waren, gefiel das gar nicht, aber die Person oder was auch immer das war, war ja schließlich von unserem Weg noch ein gutes Stück entfernt. Wir folgten der Straße also weiter um die Kurve und als sie mir dann erklärte, dass man nun einfach nur noch geradeaus müsste, hab ich vorgeschlagen, dass wir ja jetzt schon umdrehn können, den Rest würde ich später dann auch noch alleine schaffen.

Als wir dann kehrtmachten, bemerkten wir, wie das Licht von vorhin sich unserem Weg näherte und diesen kreuzte. Lisa panikte noch mehr, zumal von dem Licht her auch noch ein röchelndes Geräusch kam. Nicht gerade schön und ich hielt es zuerst für einen Hund oder ähnliches, während Lisa es für ein Husten hielt (sie sollte - zumindest ansatzweise - Recht behalten). Bei der ganzen Sache wunderte mich nur, dass das Licht extrem weit oben war - und wer hält ne Taschenlampe schon auf Kopfhöhe?

Das sich ungleichmäßig, holprig bewegende Licht verfolgend sah man recht schnell, dass die Person nicht wirklich in der Lage war, normal zu laufen, da das Licht sich immer wieder dem Boden näherte, gepaart mit einem holprigen Geräusch. Die Person hat's also immer wieder auf die Fresse gelegt. Nun muss man kein Genie sein, um sich in den Ferien nachts um 00 Uhr denken zu können, worum es sich dabei handelte. Rischdisch, es konnte ja nur ein Betrunkener sein.

Nachdem "das Licht" dann schön in die Felder plumpste und dann da blieb, sagte ich zu Lisa, ich würde mal nachsehn, ob da alles ok ist oder ob derjenige Hilfe bräuchte (standen ca. 30 bis 50m von ihm entfernt). Sie war da aber vollkommen dagegen. Was, wenn das ein Irrer ist oder mir was passiert oder ihr was passiert und sie will nicht allein warten, während ich zu dem Typen geh und es ist dunkel und so... Naja, in dem Fall konnte ich ihr aber leider ein paar angsterfüllte Minuten nicht ersparen und näherte mich mit iPhone als Taschenlampe bewaffnet dem Typen. Dieser lag in kurzer Hose, T-Shirt und einen Schlafsack "um sich gewickelt" schön zwischen Gras und Mais, neben sich die Erklärung, warum das Licht auf Kopfhöhe zu sein schien:



Talking to an Alki...

Ich fragte den Kerl, ob alles in Ordung sei (was eher eine rhethorische Frage war) und ob er Hilfe bräuchte (rhethorisch...). Der Dialog sah in etwa wie folgt aus:

Ich: "Alles in Ordnung?"
Er: "Nein"
Ich: "Kann ich Ihnen helfen?"
Er: "Nein?"
Ich: "Ist Ihnen kalt?"
Er: "Nein"
Ich: "Brauchen Sie wirklich keine Hilfe?"
Er: "Doch!"
Ich: "Soll ich jemanden anrufen?"
Er: "Nein"

Er lallte, dass er nach Hause will aber nicht kann, weil er alle 2m hinfällt (woran das wohl lag? o_O) und dass er in Altenerding wohnt (ca. 6km von dort). Ich fragte ihn, ob ich jemanden anrufen soll... Taxi, Krankenwagen, sonst jemanden. Er lallte weiter, dass er keinen Krankenwagen oder keine Polizei zahlen würde, seine Eltern sollen auch keinen Stress bekommen und er muss seinen Kumpel Andi anrufen, wenn er daheim angekommen ist. Während dieses... interessanten Gespräches lag er weiter auf dem Bauch im Gras und unterhielt sich eher mit dem Mais als mit mir.

Ich habe dann das einzige gemacht, was mir in dem Moment richtig erschien: Ich habe seine Taschen durchsucht und ihm Handy und Geldbeutel geklaut!


Die Polizei - dein Freund und Standortsucher

...nein, natürlich nicht. Denn jetzt kommen wir zur oben abgebildeten Anrufliste: ich hab den Polizeinotruf gewählt, nachdem ich wieder zu Lisa zurück bin und ihr sagte, was da für ne Überraschung im Gras liegt. :D Habe dem Beamten gesagt, was passiert ist und grob beschrieben, wo wir uns befanden (gar nicht mal so leicht, wenn um einen herum fast nur Felder sind). Einigermaßen konnte ich's dann aber doch beschreiben und er meinte, er würde die Kollegen verständigen und sich in "maximal 2min wieder melden". 7 Minuten nach Ende des Gesprächs rief er dann wieder an (das war dann der anonyme Rückruf - schade eigentlich, dass die Polizei Rufnummernunterdrückung hat ;) und erklärte, dass eine Streife in 5min da sein müsse. Ich hab gesagt, dass wir so lange warten, damit die Kollegen ihn auch finden.

Zwischen Anruf und Rückruf überzeugte ich den Alki davon, dass es doch besser sei, wenn er sich auf den Asphalt legt als dort im kalten und nassen Gras rumzuliegen. Sah er auch ein, zog sich an einem Schild an der Straße (diese rot-weißen, die eine Kurve anzeigen) nach oben und fiel mit Schwung wieder schön auf die Schnauze, diesmal wenigstens nicht im Gras. Nach ein wenig Smalltalk über Gott und die Welt (aus dem ersichtlich wurde, dass er 16 Jahre alt ist und Michael M. heißt) kam dann auch endlich ein Auto, was sich tatsächlich als Polizeiwagen herausstellte.

Die Kollegen erkannten zum Glück direkt, dass es sich bei dem anderen Jungen und nicht bei mir um den Betrunkenen handelte, v.a. nachdem er nach hinten stolperte, fiel und erst mal schön mit dem Schädel gegen das o.g. Schild donnerte. Da es mittlerweile schon ca. 00.20h war und der Plan mit dem einmal zum Bf, einmal zurück, einmal wieder hin zeitlich nicht mehr praktikabel war, schlug ich Lisa schon vorher vor, dass die Beamten sie doch einfach schnell nach Hause fahren sollen, dann kann ich die letzten Meter vollends allein zum Bf laufen. Das fragten wir die Beamten dann auch und sie sagten, das sei kein Problem.

Ich verabschiedete mich also und begab mich dann Richtung hell erleuchtetem Aufhausen, wobei ich noch minutenlang hörte, wie am Polizeiwagen mit dem Alki diskutiert wurde (was genau weiß ich NOCH nicht) und sie noch eine ganze Weile dort standen.

Später schrieb mir Lisa noch ne SMS, dass sie daheim angekommen ist und es wohl noch ein ziemliches Drama war, was sie mir heute noch erzählen wird. Selbstverständlich werde ich berichten, worum es sich dabei handelt (bin selbst schon gespannt).

Naja, und so ging ein wunderschöner Tag mit einem Hauch Adrenalin am späten Abend zuenede.

...und nun sollte ich einkaufen gehn. ;) Bis zum nächsten Mal! =)

Ach ja: bei der Endstation der U-Bahn in Neuperlach hörte ich mal wieder die reizende Stimme: "Nächster Halt: Neuperlach Süd. Dies ist die Endstation, bitte alle aussteigen. Vielen Dank, dass sie mit der U-Bahn der MVV München gefahren sind!"

Mittwoch, 17. Juni 2009

Kurzer erfreulicher Zwischenbericht

95% im Test über Rechtsfragen... Und das, obwohl meine Konzentration immer mal wieder nachließ (kein Wunder bei 9 ewig langen Stunden Vorlesung oO). *freu*

Dienstag, 16. Juni 2009

Heimatbesuch

Am Wochenende geht's wieder zurück in die Heimat für ein paar Tage (mal wieder ^^). Grund hierfür ist das Seeheinfest in Böckingen (Heilbronn), bei dem am Sonntag die CSGB-Schulband unbedingt auftritt und ich wieder Tontechniker sein darf. Habe heute Mittag in der Vorlesung ("Copyright and other legal issues" - also Urheberrecht und sonstiges rechtliches Zeugs) kurz ein Dauerspezialticket für Samstag Abend gebucht. 32€, Ankunft 23.40h in Besigheim. Meine Mutter willigte sogar ein mich abzuholen - was ein Service! Nur wenige Minuten später versuchte Lothar bei mir anzurufen. Musste ihn allerdings wegdrücken, weil ich - auch wenn der Dozent echt cool war - nicht gerade mitten im Unterricht telefonieren wollte. ;)

Per SMS bekam ich dann die Info, dass ich die Möglichkeit hätte, die Bigband der Polizeidirektion Heilbronn abzumischen... Am Samstag... Soundcheck 19 Uhr... -.- Ist natürlich geil, dass das Dauerspezial der Bahn nicht stornier- oder übertragbar ist. Allerdings habe ich mich dann später mit Lothar geeinigt, dass ich, weil ich die Kosten erstattet bekomme, nun doch schon frher anreise, damit ich rechtzeitig zum Soundcheck und Auftritt in Heilbronn bin.

Hab vorhin noch mit dem Leiter und Dirigenten der BigBand telefoniert. Er erzählte ein bisschen über die Band und die Mikros etc., die sie benutzen. Außerdem fragte er mich, ob ich es öfteren in der Gegend sei, da er durchaus nicht abgeneigt wäre, nen festen Mischer zu haben. Wir wollen am Samstag darüber sprechen! =)

Ende gut... ;-)

Sonntag, 14. Juni 2009

Kleines Schmankerl

Heut gibt's ne kleine Kostprobe von dem Techno-80er-Jahre-Elektro-VollAufDieZwölf-Song, an dem ich momentan in Logic Express bastel. Hier zudem auch mal ein kleiner Screenshot:



Achtung: Nichts für schwache Nerven! ;)

Donnerstag, 11. Juni 2009

Die Jugend von heute

Heute im ICQ:

*ZENSIERT*: schreiben ne physik-KA... optik.. magnetismus...elektizität...
*ZENSIERT*: un da kommt alles übers ganze jahr drann..
MiKe: das is doch toll... sind wenigstens sachen, die man "greifen" kann...
*ZENSIERT*: un s gab grad mal höchshcdns 5 stundn aufgepasst.. un da reschd war ich entweder drausen weil einer von uns immer schlecht war oder wir ham gemalt oder scheisse gmacht...
MiKe: dieses "einer von uns schlecht war"... du meinst damit "weil wir keinen bock hatten"? ;)
*ZENSIERT*: ja..

Mittwoch, 10. Juni 2009

"Was bisher geschah..."

Nun ist es schon einige Zeit her, dass ich zuletzt gebloggt habe. Grund dafür ist der Besuch, den ich dem schönen Schwabenländle abgestattet habe. Natürlich gibt es dort auch Internet (hab ja schließlich ich selbst zu Hause eingerichtet ;) ) und mein MacBook hatte ich selbstverständlich auch dabei... nur das Netzteil nicht. -.- War also nur ab und an am PC meiner Mutter oder hab mit dem iPhone Emails abgerufen.

In der Zeit ist natürlich auch bisschen was passiert, was ich natürlich niemandem vorenthalten will. ;)

1. Feuerwehrbandprobe
Gegen halb sieben am Abend kam ich in Besigheim am Bahnhof an, wo meine Mutter mich dann abholte. Um 20h war dann aber auch schon Bandprobe der Feuerwehrband. War ganz ok, neuer Bassist war da. Ist jetzt nicht grad so, dass ich freudestrahlend die Probe verlassen hab, aber es gab schon schlimmere Proben. ;)

2. "Besigheim spielt"
Am Sonntag war dann ein "Kinderturnfest" oder sowas in der Art in Besigheim. Dort spielte auch unbedingt, die Schulband, die ich musikalisch und tontechnisch betreue. Am Freitag war erst mal ne Probe (morgens um 10 Uhr *gähn*), bei der ich den Schlagzeuger zweimal rausschmeißen musste (ja, ich kann auch mal durchgreifen :p).

Danach ging's hoch zur Alten Kelter, der gegenüber Lothars mobile Veranstaltungsbühne, die früher mal ein gewöhnlicher Bauwagen war, aufgestellt war. Dort stellten wir alle Instrumente und sonstiges Equipment auf, ich verkabelte die PA und machte nen kurzen Line Check ("gucken, ob Ton kommt") und dann wurde alles wieder schön von der Bühne in den Bauwagen hineingestellt und diesen verschlossen.

Sonntag ging's dann - erneut um 10 Uhr *gähn* - wieder nach Besigheim, alles aus dem Bauwagen wieder raus auf die Bühne, erneut verkabeln und dann "anständiger" Soundcheck. Lief soweit ok, auch wenn es keinen wirklichen FOH-Platz gab sondern das Mischpult im Eck des Bauwagens hinter dem Keyboarder stand. Eine sehr interessante Erfahrung machte ich bei der Einstellung des Monitorings, als Anna (Backgroundgesang) sich nach einigen Aussagen sehr gut höre. Doof, dass ihr Mikro noch gar nicht an war. Heute stellte sich dann beim Nachfragen heraus, dass die Kids wohl denken, dass das, was sie aus dem Monitor hören auch das ist, was man über die PA hört. Deshalb wollen sie sich auch so leise wie möglich haben und stehen meist 1-2m hinter dem Mikrofon. :D

Um 11.30h und 15.30h trat unbedingt auch schon auf. Die Auftritte waren eigentlich ziemlich ok. Einige gingen aus sich raus wie noch nie, andere standen da, als ob sie seit 30min auf den Zug warten würden. Da muss noch was gemacht werden. ;) Zwischen den beiden Auftritten goss es dann plötzlich wie aus Kübeln. Nicht schön aber zum Glück nur kurz. So lief der zweite Auftritt ohne Probleme, allerdings ohne die zweite Gitarre (Kevin musste zu nem Spiel), ab. Danach ging's noch ans Abbauen und danach mit Lothar (alle anderen hatten sich ja während des Aufräumens schon verzogen) kurz was trinken. Gegen 19h dürfte ich dann wieder daheim gewesen sein.

3. Die Schlüsselgeschichte
Wie bereits erwähnt durfte ich 185€ für ne nicht mal 20 Sekunden dauernde Türöffnung zahlen. Nun hab ich über Pierre und Heike erfahren, dass Heikes Vater von nem Gerichtsurteil weiß, bei dem eine so enorme Summe (egal ob mit oder ohne Nachtzuschlag) nicht bezahlt werden müsse, da dies Wucher sei. Dummerweise zahlte ich ja die Rechnung direkt bar.

Nun habe ich heute aber mal ein wenig gegooglet und folgendes gefunden: http://www.sueddeutsche.de/immobilien/508/334359/text/
Zusammengefasst: Eine Münchnerin (!) musste sich abends (!!) die Türe öffnen lassen und sollte dafür 180€ (!!!) zahlen. Die Frau zog vor Gericht und der Türöffnungsdienst wurde verurteilt, der Klägerin 113€ rückzuerstatten. Das ganze war zwar 2004, aber viel wird sich da ja gesetzlich nicht getan haben *auf die Judikative hoff*.

Die nächsten Tage werd ich wohl mal zum Bayerischen Verbraucherschutz gehn und mich dort beraten lassen (kostet zwar auch 10€ - jemand sollte sich deswegen mal beim Verbraucherschutz beschweren ;) - aber die ist's mir wert, wenn ich ähnliche Aussichten hab wie die o.g. Münchnerin). Drückt mir die Daumen! ;)


So, das dürfte es vorerst gewesen sein. Wenn mir was neues einfällt, wird man's hier sehn! =)

Montag, 1. Juni 2009

Von Pfannkuchen und Pfingstmontagen...

Heute hatte ich vor, endlich mal Mamas Pfannkuchenrezept auszuprobieren. Für Nachkocher:
380g Mehl mit 500ml Milch verrühren und 5 Eier beim Rühren zugeben. Dazu noch eine Prise Salz. Wenn das ganze dann schön verrührt ist, sollte der Teig 15min stehengelassen werden. Diese viertel Stunde wollte ich nutzen, um noch ein paar "Beläge" bzw. Füllungen zu besorgen. Also Schuhe angezogen, Rucksack auf den Rücken, aus der Wohnungstür raus und...

...erster Gedanke: "Ah, könntest fast schon gleich auf die Post gehn wegen Briefmarken."
...zweiter Gedanke: "Ach nee, am Feiertag hat die Post ja zu!"
...dritter Gedanke: ".......................Fuck, Läden ja auch"

Naja, also musste ich nehmen, was da war. Aber erst mussten die Pfannkuchen gebacken werden. Pfanne erhitzt, Margarine rein, eine Schöpfkelle voll Teig in die Mitte der Pfanne und dann durch Schwenken der Pfanne den Teig schön verteilen... DENKSTE! Die scheiß Pfanne war so gut antihaftbeschichtet, dass der Teig sich nicht verteilte sondern der Teigfleck sofort in der ganzen Pfanne rumrutschte. Ergebnis: ein ca. 5mm dicker, waffelähnliches Stück Teig...

Nach einem erbosten Anruf bei meiner Mutter (die mir die Titanpfanne für die Pfannkuchen empfohlen hatte), einigten wir uns darauf, dass ich's nochmal mit der Teflonpfanne probieren sollte. Und da klappte es dann auch wunderbar. Sogar das Wenden durch spastische Bewegungen mit der Pfanne hat in 80% der Fälle funktioniert. :D

Als Belag/Füllung gab's dann Schinken/Mozarella, Bolognese (echt empfehlenswert - aber nicht zu dick auftragen!) und Erdbeermarmelade (war viel zu süß leider... nächstes mal kommt ne andere in'n Kühlschrank).

Im Großen und Ganzen war das alles aber echt "schmackofatz"! :)

PS: Hier die bis jetzt übrig gebliebenen Pfannkuchen:

Freitag, 29. Mai 2009

Bavaria Filmstadt

Nach dem gnadenlosen Reinfall am Tag zuvor wegen der Schlüsselgeschichte, standen Pierre, Heike und ich am Mittwoch um 8h in der Früh auf. Während die beiden sich nach mir fertig machten für unseren Ausflug in die Bavaria Filmstadt, begab ich mich auf den Weg zum Metzger und Bäcker, um die geforderten Weißwürste und "Brezn" (aka. Brezeln) zu besorgen. Mit 3 Paar WW und 3 Brezeln kam ich dann auch schon gleich wieder, bereitete die Würste zu (nicht kochen, nur ziehen lassen ;) und richtete diese mit der Brezn und süßem Senf an. Heike und ich zuzzelten unsere Würste auch wie in Bayern üblich. Pierre schwächelte, weil ihm "die Weißwürste vom Aldi besser schmecken". Kulinarscher Banause! ^^

Nach dem zuzzeln ging's dann ins Auto und ab nach Grünwald zur Bavaria Filmstadt. Ernüchternd musste ich feststellen, dass es keinen Studentenrabatt mehr gibt. OK, wäre nur 1€ gewesen, aber mir geht's ums Prinzip - v.a. weil Heike als Referendarin sogar Schülerrabatt mit ihrem Seminarausweis bekam. Ungerechtigkeit scheint's wohl auch in Bayern zu geben! :(

In der Filmstadt ging's erst mal ins 4D-Kino. Drei D's gibt's für die visuellen Dimensionen und das letzte D steht wohl für die Deppen, die mit einem im Kino sitzen. Naja, gut, das ist jetzt politisch inkorrekt und gemein, handelte es sich doch um nen Ausflug für Behinderte. Hab ich soweit auch nix dagegen und find ich gut, dass die die Gelegenheit für sowas haben. Allerdings wollte dann zu Beginn eine Person der Gruppe die "Kinofahrt" verlassen. Kinofahrt deshalb, weil das vierte D für die Bewegungen der hydraulisch gesteuerten Sitzreihen (ähnlich einer leichten Achterbahnfahrt, auch mit Sicherheitsbügeln), sowie die weiteren Effekte im Kinosaal (Spritzwasser, Nebel, Lichtblitze) steht. Als die "Leiterin" der 4D-Vorstellung das Ganze unterbrechen wollte, klappte das leider nicht so, wie es sollte und der Ton und die Effekte liefen einfach einmal komplett durch. Wir mussten also ca. 15min warten, bis der Film ohne Bild und Bewegungen einmal durchlief. Dann konnte "Lissi und die wilde Kaiserfahrt" auch losstarten und es war richtig geil. Das Iosono-Soundsystem vom Fraunhofer Institut war der Hammer (kein Wunder bei 432 Lautsprechern) und die Fahrt generell einfach phänomenal spaßig, gerade bei 3D. ;)

Danach ging's zur Filmstadtführung, wo's auch allerhand zu sehen gab. Verschiedene Kulissen vom Marienhof:
Straße aus Marienhof

(T)Raumschiff Surprise - Periode 1:
1, 2 oder 3 aus (T)Raumschiff Surprise

Die Wilden Kerle:
Tor (Die Wilden Kerle)

Das Boot:
Das Boot

Der Baader Meinhof Komplex:
Sanitäreinrichtungen (Baader Meinhof)

Asterix und Obelix gegen Cäsar:
aus dem Film Asterix & Obelix gegen Cäsar

...und einigen mehr.

War sehr interessant, auch wenn ich leider nur wenige Filme wirklich gesehn habe, deren Kulissen wir besichtigten.

Danach ging's dann auf 13.30h zur Stuntshow. Auch hier wieder: sehr, sehr geil! Schlägereien, Licht- und Soundeffekte, Explosionen, brennende und auch fliegende Menschen. Alles, was das Action-Herz begehrt. ;-) Dass sich zwei der vier aus dem Publikum "willkürlich" ausgewählten Personen am Ende als Stuntteammitglieder herausstellten tat alldem keinen Abbruch.

Nach der Action gingen wir zum Mäcces auf dem Gelände und gönnten uns ein Mittagessen sowie je einen McFlurry. Danach fuhren wir wieder zu mir, wo sich Pierre und Heike für die Fahrt frischmachten und dann auch schon gen Schwabenländle aufbrachen.

Auch hier kann ich nur sagen, dass es echt ein lustiger Tag war, was nach dem Erlebnis am Tag zuvor auch wirklich notwendig war! =)

PS: Mehr Bilder gibt es hier!

Jasmins Besuch - Pt. 2/2

Am nächsten Morgen, gegen 10 Uhr, sind wir dann allmählich aufgestanden und haben uns fertig gemacht, um in den Englischen Garten zum Weißwurstfrühstück zu fahren. Dort angekommen machte ich erst mal einen auf Touri und fotografierte bisschen was (wobei Jasmin das am Tag zuvor auch schon zur Genüge tat), so z.B. den berühmten Chinesischen Turm:

Chinesischer Turm

Dann gab's endlich das ersehnte Weißwurstfrühstück, wobei sich uns natürlich die Frage stellte: Zuzzeln oder aufschneiden? ;) Wir entschieden uns dann - allen Traditionen zum Trotz - für das aufschneiden der Weißwürste. Geschmeckt hat's aber trotzdem! ;)

Jasmin beim Weißwurstfrühstück

Danach ging's dann weiter durch den Englischen Garten, wo wir uns dann mit leckerem Herrenkuchen (*hüstel* vom Aldi *hüstel*) auf die Wiese legten und die Sonne genossen. Man muss sagen, dass wir enormes Glück hatten, später unverletzt aus dem Engl. Garten zu kommen, da uns die Killergänse immer näher kamen!

Gänse ganz nah

Naja, einem Hund sei Dank sind die aber relativ schnell geflüchtet (obwohl so ne Gans um einiges größer war als der Hund... naja, das Prinzip des Stärkeren ist auch nicht mehr das, was es mal war).

Vom Englischen Garten aus ging es dann wieder in die Stadt rein. Dort schlenderten wir noch ein wenig herum, Jasmin lud mich noch auf ein Eis ein (gegen meinen Willen - ich wollte sie einladen :'( ) und nachdem wir dieses vernichtet hatten und noch in nem vollgestopften Buchladen waren, ging's dann schon Richtung München Hbf.

Dort musste Jasmin bis nach Augsburg fahren und dort in einen IC nach Stuttgart umsteigen. Lustigerweise fuhr der IC aber auch direkt vom Münchner Hauptbahnhof aus, was ihr aber nix brachte, da das Ticket nur für die gebuchte Verbindung ohne Alternative gültig war. Applaus für die DB.

Später, nachdem ich wieder in meiner Wohnung ankam, erreichte mich noch ein Anruf von Jasmin, die erzählte, dass ihre Bahn nach Augsburg den IC, in den sie umsteigen sollte, auf den Gleisen vorließ und dadurch selbst verspätet am Augsburger Bahnhof ankam, sodass Jasmin den vorgelassenen IC eben nicht mehr erreichen konnte. Ein zweites mal Applaus für die DB, die dann aber wenigstens das Ticket umschrieb. Und da wundern sich manche, dass die Bahn immer mehr Kunden verliert...


Alles in allem kann ich wohl zusammenfassen: Schee war's und viel gelacht hammer! =)

Jasmins Besuch - Pt. 1/2

Am Sonntag bekam ich endlich mal Besuch aus der Heimat. Jasmin hat das Dauerspezial der Bahn genutzt und ist mich von So. auf Mo. besuchen gekommen. So viel vorneweg: lustig war's! =) V.a. natürlich die "Diss-Runde" in der U-Bahn, wo wir uns gegenseitig als Altenpfleger und Rentner bezeichneten. *Insider*

Eigentlich wollte ich sie ja am Sonntag um 11.20h am Pasinger Bahnhof abfangen, um von da aus weiter mit ihr nach Perlach auf den Bahnhof und dann zu mir zu fahren. Da der Bus allerdings Verspätung hatte und ich deshalb den Zug nach Pasing nicht bekam, musste ich Jasmin bitten, alleine bis nach Perlach zu fahren.

Als sie dann hier war, fuhren wir erst mal zu meiner Wohnung, wo sich Jasmin in sommertaugliche Klamotten warf. Dann ging's erst mal zur U-Bahn und von da aus zum Stachus. Von da aus zeigte ich ihr zu Fuß bisschen was von München (Marienplatz, Rindermarkt, Viktualienmarkt, Hofbräuhaus, Hardrock Cafe usw.). Dann gab's lecker Bayerisches Essen mit Germknödel als Nachtisch. Nachdem sich das Essen gesetzt hatte, begaben wir uns dann in den englischen Garten und genossen da die Sonne und die schöne Umgebung.

Zurück zuhause entschieden wir, Pizza zu bestellen, haben dann noch bis spät in die Nacht über alles mögliche gelabert und dann Ewigkeiten gebraucht, um die aufblasbare Velourliege für Jasmin aufzupumpen (wobei sie sich als pumpkräftiger als ich herausstellte *schäm*). Irgendwann war auch das fertig und nachdem wir dann bettfertig waren, ging's auch schon irgendwann gegen 4h schlafen.

Schlüssel sind eine doofe Erfindung

Dienstag auf Mittwoch bekam ich Besuch von meiner besten Freundin + Freund, Heike und Pierre, aus Freudental. Hab mich natürlich ziemlich gefreut, erst recht, als die beiden dann irgendwann gegen 18h auch endlich da waren.

Trotz aufziehenden Unwetters wollten wir noch nach München reinfahren (mit der U-Bahn) und bisschen was angucken. Relativ luftig bekleidet (T-Shirts, kurze Hosen), allerdings wenigstens mit Schirmen gingen wir raus. Das heißt... Pierre und Heike gingen raus (aus der Wohnungstür), mir fiel auf, dass ich meinen Geldbeutel im Wohnzimmer vergessen habe. Also schnell den Geldbeutel gesucht, weil die beiden anderen ja schon unten warteten. Als ich ihne dann endlich hatte, bin ich schnell raus und zog die Tür hinter mir zu.

##Rückblende##

Ich habe, seit ich meine eigene Wohnung habe, die Angewohnheit, den Hausschlüssel von innen ins Schloss zu stecken, um ihn auch immer gleich zu sehn, wenn ich die Wohnung verlasse, so auch an diesem Tag. Da Pierre und Heike die Wohnung zuerst verlassen haben, fiel mir der Schlüssel leider nicht auf.

##Back to Story##

Genau in dem Moment, als die Tür ins Schloss fiel, schoss mir der Gedanke "Der Schlüssel steckt noch von innen im Schloss!" in den Kopf - leider zu spät. Ein Versuch, mit ner Plastikkarte aus dem Geldbeutel die Türe zu öffnen, erwies sich als aussichtslos: Karte zu dick und zu kurz. Mir fiel allerdings ein, dass meine Vermieterin noch einen Ersatzschlüssel hat. Also kurzerhand die gute Frau angerufen und ausgemacht, dass ich den Schlüssel bei ihr abholen kann. Wie es der Zufall (oder Schicksal? oder Muphy?) so wollte, lag der Autoschlüssel natürlich oben in der Wohnung. Auch Pierre ließ seinen Autoschlüssel in der Wohnung. Juhu... -.-

Uns blieb also nichts anderes übrig, als mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Bahnhof bei meiner Vermieterin zu fahren. Da ich selbst nur ne Monatskarte für den Innenraum habe, der Bahnhof aber im Außenraum lag, musste ich mir noch zusätzlich ein Außenraumticket kaufen. Die beiden anderen kauften sich ne Partnerkarte. Im Zug fiel Heike dann auf, dass das Partnerticket für bis zu fünf Personen gültig war. Naja, im Laufe des Tages sollte sich noch zeigen, dass das nicht das letzte Geld war, das ich mehr oder weniger aus dem Fenster schmiss.

Am Ostbahnhof (wo wir umsteigen mussten) angekommen, warteten wir auf den Zug... und warteten... und warteten... Durch das Unwetter kam unser Zug dann ne viertel Stunde später. Da ich der Vermieterin bereits die planmäßige Ankunft durchgab, musste ich nochmal anrufen und Bescheid sagen, dass ich mich wegen der Verspätung einfach kurz vor Ankunft melde.

Nachdem wir endlich am Bf ankamen und ich den Schlüssel in Empfang nahm, mussten wir nur 20min warten, bis der nächste Zug fuhr. Der kam ausnahmsweise auch mal pünktlich und ließ uns am Giesinger Bahnhof sogar raus, wo wir in den Zug nach Perlach einstiegen... verzeihung: einsteigen wollten! Das hatte sich nämlich erledigt, weil die Anzeigetafel am Bahnhof uns in strahlendem Blau verkündete:

++ Zug fällt aus ++

Also schnell ne Alternativverbindung mit der U-Bahn ausgesucht und ab zum Bahnhof Neuperlach Süd, zu dem wir zuvor bei der Hinfahrt auch schon mit dem Bus gefahren sind. Dort kamen wir leider 3min nachdem der Bus planmäßig abfuhr. Allerdings fuhr dann doch noch ein Bus mit der entsprechenden Liniennummer an die Haltestelle. Wir sind also eingestiegen und fragten den Busfahrer vor der Abfahrt, ob er in unsere Richtung fahren würde. Dies verneinte er leider. Also stiegen wir wieder aus und entschieden uns dafür, durch den Regen nach Hause zu laufen (waren ja nur ca. 15min Fußmarsch). Während wir mit unseren Regenschirmen, die bei Wind von allen Seiten recht wenig nützen, nach Richtung Wohnung liefen, fuhr der Bus von eben an uns vorbei... In genau die Richtung, in die wir fahren wollten... Arschloch-Busfahrer!

Ziemlich durchnässt (hatten ja immer noch die sommerliche Kleidung an, da wir ja nicht mehr zurück in die Wohnung konnten, um uns umzuziehen) kamen wir an meiner Wohnung an, öffneten die Haustür (zumindest war der Schlüssel der richtige ;-) ) und gingen in den 1. Stock zu meiner Wohnung. Nochmal zur Erinnerung: ich hatte die Angewohnheit, den Schlüssel immer von innen ins Schloss zu stecken. Dies ist ja zum Aufschließen von außen kein Problem, wenn man ein Doppelzylinderschloss besitzt oder einfach der Schlüssel gerade im Schloss steckt, sodass man ihn von draußen ein Stück weit rausschieben kann.

...nein, ich habe kein Doppelzylinderschloss...

...nein, der Schlüssel steckte nicht gerade...

Somit blieb nur noch die letzte Option übrig: Schlüsseldienst. Abends um 21h kommt das natürlich besonders gut durch Nachtzuschlag usw.! Aber naja, mit dem iPhone und meinem WLAN (ich bin erstaunt, dass es bis vor die Wohnungstür reicht) surfte ich im Internet nach einem Schlüsseldienst und fand auch einen mit Türöffnungen "ab 49€". Also direkt angerufen und man sagte mir, man würde zwischen 20 und 30min brauchen.

...nein, er schaffte es weder in 20, noch in 30min sondern benötigte eine Stunde...

...nein, es kostete keine 49€ sondern 185€...

...ja, der Abend war total für'n Arsch und vor allem für Pierre und Heike tat es mir leid, da diese wegen meiner Schusseligkeit nicht nur nichts von München sahen (außer dem Zugsystem) und dafür auch noch Geld ausgeben mussten für das Ticket, sondern auch, weil sie wegen mir der Kälte und Nässe ausgesetzt waren, was wohl weder für den bereits angeschlagen gewesenen Pierre, noch für die ohnehin (selbst für eine Frau übermäßig) kälteempfindliche Heike ein Vergnügen gewesen ist.

Das nächste mal wird alles besser! :-(

Wie der Blog begann...

So, das ist mein erster Blog und in dem ersten Blog auch der erste Beitrag. Ich fand Blogs eigentlich immer recht aufwändig, da man sie ja ständig aktuell halten muss und alles. Nun bin ich aufgrund meines Studiums (am SAE Institute München) aus dem schönen Schwabenländle, genauer gesagt Freudental, ins schöne Bayernlanderl (genauer gesagt München) gezogen. Da dachte ich zunächst "Mensch, eigentlich könnteste auch ein Blog schreiben, was dir hier so passiert.". Bei genauerer Überlegung überzeugte mich aber der Gedanke, dass mir eh nicht allzu viel spannendes passiert, weshalb ich das ganze doch lieber lasse.

Mittlerweile ist mir so viel Sch... Zeugs hier passiert, dass ich mich dafür entschied, doch nen Blog zu schreiben. Vor allem eine bestimmte Geschichte war der Auslöser, doch dazu in einem weiteren Post. ;)

Viel Spaß bei den Geschichten eines Exil-Schwabens und Neo-Bajuwaren! :)